Christoph Eder

Christoph Eder ist am 26.6.1979 geboren und auf dem großelterlichen Bauernhof in dem Bergdorf Arriach in Kärnten (Österreich) aufgewachsen.

Bis 1996 besuchte er die Schule mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Villach, wo bereits auffiel, dass er besonders gerne malte und zeichnete. Christoph lebt seit 1997 in der Evangelischen Stiftung de La Tour. Seit 1998 ist er Mitglied der Künstlergruppe der Kunstwerkstatt de La Tour. In seiner Freizeit betreibt Christoph sehr gerne Sport und hört Volks- und Schlagermusik.
Bevorzugte Techniken: Malerei mit Pastellölkreide, Linolschnitt, Filzstiftzeichnungen
“Die Bilder Christoph Eders sind ein Paradebeispiel für das vitale Zusammenspiel von Aspektivität und Symbolik. Ein urtümliches, bildnerisches Denken wird hier sichtbar, das auch in den archaischen Hochkulturen, in den Ethnien und auch vorübergehend in der Kinderkunst auftritt. Dazu kommt noch, dass Christoph Eder eine besondere Vorliebe für das auch in der Kunstgeschichte bekannte triadische Kompositionsprinzip hat. Dieses trägt zu der starken ästhetischen Wirkung seiner Bilder bei.” (Max Kläger 2001)

Wichtige Gruppenausstellungen:
1999
Laibach, SLO, Universität
2000 Klagenfurt, A, Bau Holding Galerie Kunstforum
2001 Brünn, CZ, Universität
2001 Klagenfurt, A, Galerie der Kärntner Landesregierung
2001 Wien, A, Galerie Kunst 21

Einzelausstellung:
2002 Gmünd, A, Alte Burg

Im Juni 2002 erscheint ein Buch von Prof. Max Kläger über das künstlerische Schaffen Christoph Eders.

Die Diakonie-Stiftung de La Tour in Treffen umfasst zwei Einrichtungen für geistig behinderte Frauen und Männer mit Beschäftigungswerkstätten, wozu auch die Kunstwerkstatt gehört. Weiter eine Ausbildungsstätte der beruflichen Eingliederung, ein Alten- und Pflegeheim, ein Suchtkrankenhaus, ein Kinderheim und eine Montessori-Schule.
Die Kunstwerkstatt de La Tour entstand durch das Talent Willibald Lassenbergers, der sich bereits 1980 mit dem Malen und Zeichnen beschäftigte. Anfang der 90er Jahre erweiterte sich die Künstlergruppe und derzeit arbeiten acht Künstler täglich in der Kunstwerkstatt, wovon einer ausschließlich als Holzbildhauer tätig ist. auch die anderen entwickelten Schwerpunkte hinsichtlich der Verfahren, die sie für die Bildherstellung brauchen. Verwendet werden vornehmlich Ölkreiden, Temperafarben, Filz- und Farbstifte. Auch Linolschnitte werde hergestellt. Die wissenschaftliche Begleitung und Dokumentation erfolgt seit 1980 durch Prof. Max Kläger, Heidelberg.

Bilder für die Wand e.V.
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